Anti-Aging & Sonnenschutz: Was die Haut wirklich altern lässt

Endlich heißt es wieder Sommer, Sonne, Sonnenschein! Wer freut sich nicht auf die schönste Zeit des Jahres mit lauen Nächten und viel Sonne? Doch aufgepasst: Gerade in den Sommermonaten braucht die Haut besonders viel Schutz vor schädlichen UV-Strahlen. Eine gewisse Dosis an Sonnen-Vitamin D ist zwar wichtig für Körper und Seele, zu viel Sonne sollte man dennoch immer mit Vorsicht genießen.

Die Haut vergisst nichts!

Gerade Sonnenanbeter setzen sich oft leichtsinnig einem äußert hohen Risiko aus, denn die ultraviolette Strahlung der Sonne verursacht mit der Zeit immer stärkere Schäden an der Haut, die letztlich zu Sonnenbrand oder zu gefährlichem Hautkrebs führen können. Doch so weit muss es nicht kommen! Oftmals lohnt sich schon ein bequemer Schattenplatz oder hochwertige Sonnenpflege mit ausreichend Lichtschutzfaktor, die nicht nur Hautkrebs sondern auch unschöne Falten im Gesichts- und Dekolleté-Bereich vorbeugt.

Nicht ohne Grund versucht die Beautyindustrie dahingehend Anti-Aging- mit Sonnenschutz-Produkten zu kombinieren. Ratsam sind auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zum Hautscreening beim Dermatologen, speziell für helle und empfindliche Hauttypen mit starker Muttermal-Ausprägung.

UV-A-Strahlen lassen die Haut altern

Doch was genau ist so gefährlich für die Haut und wie kann man sich am besten davor schützen? Für das menschliche Auge unsichtbar aber gefährlich ist ultraviolettes Licht, wovon es insgesamt drei verschiedenen Strahlungsarten gibt: UV-A-, UV-B- und UV-C. UV-A-Strahlung ist langwellig und dringt tief in die Haut ein, UV-B-Strahlen hingegen sind kurzwellig, dadurch aber energiereicher und somit schädlicher.

UV-C-Strahlung gelangt erst gar nicht durch die Ozonschicht auf die Erde. Typische akute Schäden sind Sonnenbrände, die Hautärzten aufgrund der hohen Hautkrebsgefahr zunehmend Sorgen bereiten. Für eine vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung ist insbesondere die UV-A-Strahlung verantwortlich, da sie tiefe Hautschichten erreicht und die Kollagenbildung zur Erhaltung der Hautelastizität stört. Zwar hat die Haut einen eigenen natürlichen Schutzmechanismus, welcher vom individuellen Hauttyp – ob hell oder dunkel – abhängig ist. Je dunkler der Hauttyp, desto länger die Eigenschutzzeit der Haut.

Anti-Aging: So schütze ich meine Haut richtig

Das A und O für einen effektiven Sonnenschutz ist die richtige Kombination aus Creme mit hohem Lichtschutzfaktor (mind. LSF 20) und Kleidung, am besten dunkel und aus dichtem Stoff. Um Falten so gut wie möglich vorzubeugen, empfiehlt sich eine pflegende Sonnencreme mit LSF 50. Zudem ist es hilfreich, empfindliche und sonnengestresste Hautpartien mit kühlenden und feuchtigkeitsspendenden „After Sun“-Produkten nachzubehandeln. Häufige Solarium-Besuche wirken sich natürlich auch negativ auf die frühzeitige Alterung der Haut aus. Übrigens: Das erste Sonnenschutzmittel wurde  bereits in den 1930er Jahren auf den Markt gebracht. Zu dieser Zeit stand nicht mehr wie jahrhundertelang zuvor die „vornehme Blässe“ als absolutes Schönheitsideal im Vordergrund, sondern ein neues Bewusstsein: Leicht gebräunte Haut signalisierte Gesundheit, Erfolg und Freiheit. Doch auch wenn der Trend heute noch immer zu „sonnengeküsster Haut“ neigt, unbedingt immer auf eine gesunde Bräune und ausreichend Sonnenschutz achten.

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Dr. Markus Klöppel

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