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Lipödem und Fettabsaugung

30.09.2015 / 
Beautynews Presse  - 

Lipödeme sind in vielerlei Hinsicht so unschön, wie es die Übersetzung dieses Begriffs vermuten lässt: „Lipödem“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Fettschwellung“ – von „lipos“, „Fett“ und „oidema“, „Schwellung“.

Grundsätzlich versteht man unter einem Lipödem eine Störung der Fettverteilung, die sich vor allem an Oberschenkeln und Unterschenkeln, Hüfte und Po zeigt. Lipödeme können sich aber auch an Armen und sogar im Nacken ausbilden. Leider treten diese Ausprägungen oft nacheinander in Folge auf, nach der Entstehung des ersten Lipödems – meist eben an den Beinen.

Frauen sind weitaus häufiger von diesem fortschreitenden Krankheitsbild betroffen als Männer, das Lipödem tritt sogar fast ausschließlich bei Frauen auf. Der Wunsch, sich dieses physischen wie psychischen Ballasts zu entledigen – etwa durch eine Liposuction, eine Fettabsaugung also – ist sicher bei Betroffenen beider Geschlechter gleichermaßen dringlich und verständlich.

Wenn das Fett verrückt spielt, zeigt sich das als Lipödem

Weil Lipödeme vielfach im Rahmen einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auftreten, manchmal auch schon während der Pubertät, vermutet man hormonell bedingte Ursachen – eine Vorbelastung durch Veranlagung liegt ebenfalls nahe.

Die Begleiterscheinungen des Lipödems sind nicht zu unterschätzen: Patientinnen und Patienten mit Lipödemen berichten von Druckempfindlichkeit und starken Schmerzen, auch die Neigung zu blauen Flecken ist hier oft stark ausgeprägt, hinzu kommt noch die seelische Belastung.

Während die primären Ursachen des Lipödems noch diskutiert werden, ist dessen Enstehungsprozess bekannt: Die Fettzellen im Unterhautfettgewebe spielen sozusagen verrückt, sie vermehren sich unkontrolliert. Zusätzlich lagert sich in den betroffenen Gewebebereichen Wasser ein, die bekannten „Ödeme“ entstehen, also die Schwellungen. Diese drücken wiederum auf das benachbarte Gewebe – und zwar umso stärker, je intensiver das Lymphsystem und die Venen beansprucht werden – etwa durch langes Stehen oder auf längeren Reisen mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug, wenn keine Möglichkeit besteht, die Beine zwischendurch hoch zu legen.

Eine weitere unangenehme Folge dieses Prozesses ist ein wahrer Teufelskreis: Selbst ein bislang intaktes Lymphsystem kann mit dem Auftreten von Lipödemen in seiner Funktion nach und nach beeinträchtigt werden, was letztlich die Entstehung neuer Ödeme begünstigt.

Das Fett muss weg – aber wie? Fettabsaugung und non-invasive Maßnahmen

Gemeinerweise ist einem Lipödem mit einer klassischen Gewichtsreduktion und Sport allein nicht beizukommen. Denn Lipödeme siedeln sich meist auch noch an besonderen Problemzonen an. Zudem sind bislang nur die Symptome behandelbar, nicht die Ursachen des Lipödems. Allerdings können eine ausgewogene Ernährungsweise und ausreichend viel Bewegung im Vorfeld und auch nach einem fachärztlichen Eingriff der schnellen Rückkehr neuer Lipödeme an anderer Stelle immerhin etwas vorbeugen. Bei noch geringer Ausbildung lohnt sich der Versuch, dem Lipödem mit physikalischen Mitteln zu Leibe rücken und es eventuell zu lindern: Mit regelmäßiger Lymphdrainage, Kompressionsstrümpfen und gezielter Gymnastik. Auch diese Maßnahmen sollten übrigens ausschließlich von medizinisch ausgebildeten Profis verordnet bzw. angewendet werden.

Ab einem gewissen Stadium bleibt allerdings nur noch die Absaugung der übermäßigen Fettansammlung durch einen entsprechend ausgebildeten Chirurgen: Die Fettabsaugung wird mit feinsten Kanülen unter örtlicher Betäubung vorgenommen und bedingt gewisse, leicht einzuhaltende Maßnahmen nach dem Eingriff.

Wie dieser vor sich geht und was Patienten sonst noch zum Thema Lipödem und Fettabsaugung wissen sollten, zeigte auch ein Beitrag des Bayerischen Fernsehens am 29. September 2015 in dem Magazin „Gesundheit!“ – „Lipödem: Was tun gegen Fettansammlung in den Beinen?“

Ich hatte die Ehre, für die darin gezeigte Entfernung eines Lipödems als Chirurg verantwortlich zeichnen zu dürfen. Ohne die Bereitschaft meiner Patientin, sich ganz offen zu der Thematik Lipödem und all den damit verbundenen Problemen zu äußern und sich insbesondere für den Eingriff vor laufender Kamera zur Verfügung zu stellen, wäre dieser sehenswerte Bericht des BR vielleicht erst langfristig zu Stande gekommen. Deshalb nochmals mein ganz ausdrücklicher Dank an meine Patientin – und auch an das ganze Fernsehteam für ihre hervorragende Recherche und ihr Einfühlungsvermögen bei den Dreharbeiten!

Hier der Link zur Sendung >>

Über Ihr Feedback zur Sendung würde ich mich sehr freuen: Bitte mailen oder schreiben Sie mir – danke!

Weitere Informationen zu diesen und anderen wissenswerten Themen rund um die Möglichkeiten der modernen ästhetischen Medizin und Chirurgie finden Sie unter „Leistungen“.

Herzlichst,

Ihr

Dr. med. Markus Klöppel

Team Dr. Klöppel

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